Im März erschien das Buch einer unserer Mitglieder – Ole Wittmann – im Reimer-Verlag. In diesem Buch mit dem Titel „Tattoos in der Kunst“ untersucht er, auf welche Art Tätowierungen als eigene Kunstwerke fungieren können. Er arbeitet die Materialität der Tätowierungen heraus und erläutert dabei Zusammenhänge zwischen der menschlichen Haut als Trägermaterial und dem Tattoo selbst. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem Schmetterlingsmotiv, welches sich seit dem 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreut und auch schon für Kontroversen sorgte, platzierte doch Künstler Damien Hirst ein Schmetterlingstattoo auf einer Vulva und nannte es „butterfly, divided“. Dieses und weitere Besipiele nutzt er, um sich einer weiteren Frage zu widmen – wie können Tattoos – trotz, oder gerade wegen ihrer materiellen Eigenheiten durch die Bindung an den menschlichen Körper – als Kunstwerke präsentiert und vom Betrachter rezipiert werden?

Weitere Informationen zum Buch: http://reimer-mann-verlag.de

Homepage des Autors: https://olewittmann.wordpress.com/

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